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Grüß Gott !
Es ist schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Verweilen Sie ein wenig auf unseren Seiten. Wir hoffen, dass auch für Sie etwas Interessantes dabei ist.
 
Unsere Pfarrei trägt den Namen "Heiligste Dreifaltigkeit" nach dem Patrozinium unserer neuzeitlich gebauten Kirche. Die Geschichte der jetzigen Kirche und der katholischen Pfarrei Kleinheubach ist eine junge Geschichte, die zumindest als Pfarrei erst Mitte des 20. Jahrhunderts wieder beginnt. Die Wurzeln einer katholische Pfarrkirche und katholischen Gemeinde liegen allerdings Jahrhunderte zurück.

Ursprünglich war Kleinheubach eine Filiale der bereits 1237/38 untergegangenen Pfarrei Wallhausen. Die ehemalige Siedlung Wallhausen lag zwischen Miltenberg und Kleinheubach. Ihre Pfarrkirche war über den Ruinen des Römerkastells Altstadt erbaut. Als Wallhausen 1237/38 durch Mainz entvölkert und die Stadt Miltenberg planmäßig angelegt wurde, wurde der Pfarrsitz wohl um 1247 nach Kleinheubach verlegt. Ein Pfarrer wird das erste Mal 1291 urkundlich erwähnt. Als Graf Philipp III. von Rieneck 1556 zum reformatorischen Glauben übertrat, wandte sich auch die Bevölkerung Kleinheubachs dem evangelisch-lutherischen Glauben zu. Dies hatte zur Folge, dass die katholische Pfarrei aufgelöst wurde. Die katholische Pfarrkirche wird zur evangelisch-lutherischen Pfarrkirche.
 
Als das katholische Fürstenhaus zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg seinen Sitz in Kleinheubach nahm, bildete sich wiederum eine kleine katholische Gemeinde bestehend vorwiegend aus der fürstlichen Familie und deren Angestellten. In dem von Fürst Dominikus Marquart von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg erbauten Schloss wurde deshalb eine Schlosskapelle und eine Schlosskuratie eingerichtet. Die Kuratie wurde bis 1841 von einem Kapuzinerpater vom Kloster Engelberg, dann von einem Franziskanerpater aus Miltenberg seelsorgerisch betreut. Bis zum Neubau der Pfarrkirche fanden in der Schlosskapelle regelmäßige Gottesdienste statt. 1949 wurde Kleinheubach durch eine Urkunde Bischof Döpfners zur Pfarrei erhoben.
 
Durch den 2. Weltkrieg kamen viele Heimatvertriebene nach Kleinheubach. Dadurch wuchs die katholische Gemeinde an und es wurde eine größere Kirche notwendig. Am 15.8.1954 wurde der Grundstein für eine neue Kirche gelegt. Dombaumeister Hans Schädel plante die Kirche mit einem dreieckigen Grundriss und einem freistehenden Turm. 1956 wurde die Kirche durch Bischof Julius Döpfner eingeweiht.
 
1986 wurde eine Innenrenovierung der Kirche notwendig: An der Chorwand findet sich ein Gnadenstuhl aus Holz mit Assistenzfiguren der Schmerzhaften Muttergottes und des Hl. Johannes von Hans Heffner, Würzburg, 1953. 1996 wurde ein Kreuzweg in der Kirche angebracht, er stammt von dem Schnitzer Franz Gruber aus Niedernondorf in Österreich.
Es lohnt sich, diesen Kreuzweg in Ruhe zu betrachten.
 
11. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt.
 
Auferstehung Jesu
 
Ein weiterer Kreuzweg ist sehenswert, es ist der Kreuzweg auf unserem historischen katholischen Friedhof. Neben dem schönen Kreuzweg finden Sie dort auch noch einige interessante alte Grabsteine.
 
1. Station:
Jesus wird zum Tode verurteilt
 
1998 wurden Glocken und Glockenstuhl erneuert, da die alten Stahlglocken ihren langjährigen Dienst nicht mehr versehen konnten. Am Patrozinium "Heiligste Dreifaltigkeit" wurden die neuen Glocken durch Weihbischof Helmut Bauer feierlich eingeweiht.

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